Im Überblick: Was es kostet

Die ersten (bis maximal fünf) probatorischen Gespräche einer Psychotherapie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, der Anamnese und der Erstellung eines psychopathologischen Befundes, darauf aufbauend der Formulierung einer (Verdachts)diagnose sowie der Darstellung eines Behandlungsplanes. Wieviele Gespräche notwendig sind, wird in jedem einzelnen Fall und in vollem Einvernehmen gemeinsam mit Ihnen festgestellt. Daraus ergibt sich die Prognose zur voraussichtlichen Dauer der im Anschluss stattfindenden eigentlichen Therapie.

Bei der (Krisen)Beratung sind in der Regel (!) nach dem Erstgespräch fünf bis zehn weitere Sitzungen erforderlich. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, ist mit weniger als etwa fünf Sitzungen in den meisten Fällen kein vernünftiges Ergebnis zu erzielen. Stellt sich jedoch heraus, dass mehr als zehn Sitzungen erforderlich sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine psychotherapeutische Behandlung die sinnvollere Herangehensweise ist.

UNSERE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK UNSER PREIS (Stand: 01.09.2019)
Hypnosetherapie, Gesprächspsychotherapie oder Krisenintervention
jede Sitzung

(Dauer pro Sitzung: mindestens 60 Minuten)

70 €
Gesprächspsychotherapie "XXL-Sitzung"
(Dauer pro Sitzung: deutlich mehr als 60 bis
höchstens 120 Minuten, nach Bedarf und Absprache)

120 €
Hypnosetherapie Altersrückführung
jede Sitzung

(Dauer pro Sitzung: mindestens 120 Minuten)

140 €
Paarberatung
jede Sitzung
(Dauer pro Sitzung: mindestens 90 Minuten)

100 €
Ausfallhonorar
(bei fehlender oder Terminabsage von weniger als
2 Stunden
vor vereinbartem Gesprächsbeginn)

35 €

Psychotherapie auf Basis privater Abrechnung

Ob Therapeut oder Klient/in - in Sachen Krankenversicherung sitzen wir im selben Boot: Die zu beachtenden Regeln und Vorschriften sind kaum mehr überschaubar - und in vielen Punkten erst recht nicht mehr zu verstehen. Dennoch: Wir kommen nicht daran vorbei, weshalb ich Ihnen hier einen kurzen Überblick geben möchte, welche Abrechnungsmöglichkeiten grundsätzlich in Frage kommen. Bitte prüfen Sie selbst, welche der folgenden Möglichkeiten für Sie zutrifft.

  • Möglichkeit 1
  • Möglichkeit 2
  • Möglichkeit 3

Sie sind ausschließlich gesetzlich krankenversichert

In diesem Fall müssen Sie alle Kosten selbst tragen, die für Ihre Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie anfallen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt beziehungsweise erstattet davon grundsätzlich nichts. Dabei spielt es keine Rolle, welche Diagnose gestellt wurde oder welche Therapieform zur Anwendung kam. Auch ist es unerheblich, ob die Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie die einzige Behandlung war, die ohne lange Wartezeit begonnen werden konnte. Selbstverständlich wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, dass unter ganz bestimmten - leider sehr eng gefassten - Umständen die Therapiekosten durch Heilpraktiker für Psychotherapie im sogenannten Kostenerstattungsverfahren dennoch durch die gesetzliche Krankenversicherung erstattet werden können. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.

Sie sind zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung privat krankenversichert

Falls Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung eine private Zusatzversicherung abgeschlossen haben, die eine Rückerstattung der Kosten für Ihre Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie vorsieht, können (!) Ihnen bestimmte Kosten erstattet werden. Möchten Sie Ihre Behandlungskosten erstattet bekommen und keine böse Überraschung erleben, müssen Sie sich also in jedem Fall vor Beginn der Behandlung bei Ihrem Krankenversicherer erkundigen, ob die Kosten (und wenn ja: in welcher Höhe) erstattet werden. Ein Blick in Ihre Versicherungspolice alleine ist nicht ausreichend, da es oft gilt, weitere Bestimmungen zu beachten!

Rechnen Sie Ihre Behandlungskosten mit Ihrer Zusatzversicherung oder Ihrer privaten Krankenversicherung ab, sind folgende Punkte besonders zu beachten:
► Sie müssen die Rechnung bei Ihrem Heilpraktiker für Psychotherapie in jedem Fall zuerst selbst begleichen.
► Erst danach können Sie die bereits beglichene Rechnung bei Ihrer Krankenersicherung zur Erstattung einreichen.
► In der Regel werden die Behandlungskosten zwar nicht vollständig, aber größtenteils nachträglich erstattet.

Sie sind privat krankenversichert

Dann werden Ihnen bestimmte Kosten, die für Ihre Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie anfallen, in der Regel (!) bis zu einem gewissen Höchstsatz erstattet. Da es für Leistungsumfänge der privaten Krankenversicherungen keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen gibt, ist es immer entscheidend, was Sie mit Ihrer privaten Krankenversicherung tatsächlich vertraglich vereinbart haben - und das kann sich von Versicherung zu Versicherung erheblich unterscheiden. Möchten Sie Ihre Behandlungskosten erstattet bekommen und keine böse Überraschung erleben, müssen Sie sich also in jedem Fall vor Beginn der Behandlung bei Ihrem Krankenversicherer erkundigen, ob die Kosten (und wenn ja: in welcher Höhe) erstattet werden. Ein Blick in Ihre Versicherungspolice alleine ist nicht ausreichend, da es oft gilt, weitere Bestimmungen zu beachten!

Rechnen Sie Ihre Behandlungskosten mit Ihrer Zusatzversicherung oder Ihrer privaten Krankenversicherung ab, sind folgende Punkte besonders zu beachten:
► Sie müssen die Rechnung bei Ihrem Heilpraktiker für Psychotherapie in jedem Fall zuerst selbst begleichen.
► Erst danach können Sie die bereits beglichene Rechnung bei Ihrer Krankenersicherung zur Erstattung einreichen.
► In der Regel werden die Behandlungskosten zwar nicht vollständig, aber größtenteils nachträglich erstattet.

In jedem Fall erhalten Sie selbstverständlich von uns eine Rechnung, auf der die für eine Kostenrückerstattung nötigen Angaben und durchgeführten Behandlungsschritte nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) aufgeführt sind. Darüber hinaus werden auf der Rechnung keine weiteren Angaben gemacht. Sollte ein Kostenvoranschlag verlangt werden, erstellen wir diesen natürlich gerne für Sie im Vorfeld.

Zur Beachtung: Bei der psychologischen (Krisen)Beratung handelt es sich um eine Hilfe zur Überwindung psychosozialer Probleme gemäß PsychThG § 1 Abs. 3 Satz 3. Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse in keinem Fall erstattet.


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