Über unser Beratungs- und Therapieangebot

"Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht.

Wenn du weißt, was funktioniert, mach' mehr davon.

Wenn etwas nicht funktioniert, dann hör' auf damit; mach' etwas ander(e)s."

Steve de Shazer

Diese drei Leitsätze werden der Überlieferung nach Steve de Shazer (25.6.1940 - 11.9.2005) zugeschrieben. Steve de Shazer war Psychotherapeut und Begründer der lösungsorientierten Verhaltenstherapie.

Es ist eine (leider) sehr weit verbreitete Befürchtung, dass Therapeuten ein Hauptinteresse daran hätten, die Menschen einzuteilen in "normal" oder "reparaturbedürftig" oder gar "verrückt". Dies liegt uns Heilpraktikern für Psychotherapie absolut fern. Uns geht es darum, Menschen zu unterstützen, die mit bestimmten Lebensschwierigkeiten alleine nicht mehr klarkommen und dafür professionelle Hilfe brauchen und wünschen.

Es gibt eine ganze Reihe von psychosozialen Problemen, die zwar nicht explizit als psychiatrische Störungsbilder durch das ICD (= die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) definiert werden, gleichwohl häufig Krankheitswert erreichen und zunehmend Klienten dazu drängen, sich auch psychologische Hilfe zu holen: Stress, Mobbing, Burn-out, Partnerschaftskonflikte, Arbeitsplatzproblematik und ähnliches.

Möglichkeiten und Grenzen

Als Heilpraktiker für Psychotherapie habe ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie. Insofern darf ich mich um alle jene Störungen kümmern, die nicht wegen ihrer Art oder Schwere der Intervention eines Facharztes (für Psychiatrie und/oder Neurologie) bedürfen. Wie in der Psychotherapie grundsätzlich, sind die Behandlungsgrenzen auch des Heilpraktikers für Psychotherapie erreicht, wenn es um psychische Erkrankungen geht, die vorwiegend organische Ursachen oder Komplikationen haben und/oder nach dem Stand der Wissenschaft medikamentös behandelt werden müssen. Das sind (nach ICD-10, seit kurzem ICD-11): (Hirn-)organische Psychosen (F0), substanzinduzierte Psychosen (F1), Schizophrenie und wahnhafte Störung (F2) und schwerere affektive Störungen/Depressionen (F3).

Zwar müssen etwa Menschen mit psychotischen Erkrankungen sinnvollerweise in der (meist medikamentösen) Therapie eines Facharztes für Psychiatrie verbleiben. So schreiben es die Sorgfaltspflicht, die Behandlungsleitlinien und das Heilpraktikergesetz vor - und das ist gut so. Unsere Begleitung und Unterstützung dieser Patienten kann und darf sich jedoch auf das Leben mit der Störung, die Linderung begleitender Ängste, die Förderung sozialer Fähigkeiten und die bessere Alltagsbewältigung parallel zur ärztlichen Therapie beziehen. Denn insbesondere in der klinischen Psychiatrie setzt sich zunehmend die Auffassung durch, bei Schizophrenien und insbesondere bei affektiven Psychosen/Depressionen eine supportive, die pharmakologische Behandlung unterstützende, in der Regel basale Psychotherapie komplementär einzusetzen. Dies trägt dazu bei, dass die Klienten eine nicht unwesentliche Stabilisierung in verschiedensten Lebensbereichen erfahren können.

Vielleicht sind Sie "Neuling" auf dem Gebiet der psychologischen (Krisen)Beratung sowie der Psychotherapie. Welche Beratungsform, welcher Therapieansatz für welche Ihrer Beschwerden, mit denen Sie in die Praxis für Beratung und Psychotherapie Jürgen Vetter kommen, sinnvoll sein kann, lässt sich in der Regel erst in einem sorgfältigen Aufnahmegespräch klären. Aber vielleicht haben Sie ja schon so viel Erfahrung gesammelt, dass Sie eine gewisse Vorstellung haben, welche Art der Hilfe angemessen sein könnte?

In jedem Fall beraten wir gerne mit Ihnen zusammen, welcher Weg in Ihrer Lage für Sie geeignet erscheint, um eine bessere Zukunft zu erreichen.

Vor einer Behandlung sprechen wir deshalb gemeinsam alle Schritte ab. Nicht die Therapieform steht bei uns im Mittelpunkt, sondern Sie ganz persönlich! Daher wird nichts geschehen, von dem Sie nicht wissen, was es ist und wozu es gut ist. Und es wird vor allem nichts ohne Ihre Zustimmung geschehen - versprochen!

Die Qual der Wahl

Am Anfang stehen Sie aber immer vor der Qual der Wahl, sich auf eine bestimmte Therapierichtung einzulassen, die Ihnen zusagt und für Ihre Beschwerden angebracht erscheint. Bei der Entscheidung für eine Therapierichtung ist es aber genauso wichtig, seriöse von unseriösen Therapeuten zu unterscheiden. Gelegentlich kommt es leider vor, dass die freie Psychotherapie von unseriösen Anbietern oder Scharlatanen in Verruf gebracht wird.

Bevor Sie sich mit Ihrem ganz persönlichen Anliegen vertrauensvoll in die Hände eines Ihnen vielleicht noch völlig fremden Therapeuten begeben, raten wir Ihnen, einige grundlegende Aspekte zu bedenken. Welche das sind, worauf Sie achten sollten, finden Sie >>> hier (nur ein Klick). So bekommen Sie einen Eindruck, ob es sich um seriöse oder vielleicht unseriöse Praktiken handelt, die Ihnen angeboten werden.


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PS: Online-Beratung oder Therapie per E-Mail bieten wir nicht an.