Die Sache mit der Angst ...

Angst ist ein unangenehmes Gefühl, ja. Darum mag sie auch niemand so richtig - wer liebt schon unangenehme Gefühle? Und dennoch ist Angst für uns eines der wichtigsten Gefühle überhaupt, lebenswichtig - überlebenswichtig. Denn Angst ist ein Warngefühl, das uns zeigt, wenn etwas nicht gut für uns läuft, wenn wir in Situationen geraten, in denen wir Schaden nehmen, vielleicht sogar zu Tode kommen können. Und meistens läuft es so, dass wir dieses Warngefühl, diese Art von Angst rechtzeitig spüren - zumindest früh genug um uns noch zu schützen, früh genug, um weg zu laufen, uns zu wehren, ohne groß darüber nach zu denken. Und wenn wir dann - hinterher - doch darüber nachdenken, nutzen wir diese Angsterfahrung, solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Angst ist also ein Gefühl, das unangenehm sein muss, damit es wirken kann - und deshalb niemand gerne verspürt - aber Angst ist vor allem ein Gefühl, das unserer Art seit Jahrzehntausenden beim Überleben hilft, ein Gefühl, ohne das es uns wohl nicht (mehr) gäbe …

Die dunkle Seite der Angst

… wenn, ja wenn Angst nicht unser Leben vollkommen bestimmt, uns daran hindert, ein gutes Leben zu führen, ein Leben, das sich gut anfühlt. Denn es gibt noch eine andere Art von Angst, die uns nicht hilft, wie es die Angst, die oben beschrieben wird, tut. Ergreift diese andere Art von Angst vollständigen Besitz von uns, dann hält sie uns davon ab, so zu sein, wie wir wirklich sind. Diese Form von Angst, die nicht hilft, macht krank. Diese krankmachende Angst ist etwa dann im Spiel, wenn eine Situation „eigentlich“ gar nicht bedrohlich ist (zumindest im Normalfall), uns aber enorme, übermäßige Angst macht. Oder sie tritt dann auf, wenn es tatsächlich eine gewisse Gefahr gibt, die Angst aber unverhältnismäßig, ja so übermächtig stark wird, dass sie uns vollkommen blockiert, anstatt uns zu helfen (siehe oben).


Gerade wenn besonders starke Gefühle im Spiel sind, lassen wir gerne alle Warnungen der Vernunft außer acht - emotionale Anteile blockieren dann das Denken vollständig.

Wenn man besonders starke Emotionen - etwa Wut, Ärger, Freude oder Glück - empfindet, kann man sich beim besten Willen nicht auf sachliche Argumente einlassen, mögen sie auch noch so richtig und gut sein.

Genauso ist es mit der irrationalen Angst: Sind wir erst einmal in diesem Zustand höchster emotionaler Erregung angekommen, sind wir rationalen Argumenten nicht mehr zugänglich.

Die irrationale Angst hat uns dann fest im Griff und lässt uns auch so schnell nicht mehr los!

Gefühle sind unsere Wirklichkeit

Weil Gefühle für uns aber die Wirklichkeit sind, fühlt sich jede Angst vollkommen echt an, so als würde sie der Wirklichkeit entsprechen - ganz egal, ob die reale Situation tatsächlich so bedrohlich ist oder nicht. Doch nicht immer ist die angstauslösende Situation tatsächlich so bedrohlich, wie unser Angstgefühl es vorgaukelt: Wer den Kampf mit der Angst allzu oft führen muss, der weiß ganz genau, dass diese gefühlte Angst häufig nur im Kopf sitzt, der äußere Auslöser aber meist (größtenteils) viel weniger bedrohlich ist. Und doch schleicht sich ein Gefühl der absoluten Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins ein.

Diese negative Form der Angst setzt sich gewissermaßen auf unser normales, in einer bestimmten Situation sehr nützliches (siehe oben), rationales Warngefühl „Angst“ noch oben drauf. Diese negative Art von Angst nennt man „irrationale Angst“. Irrational deshalb, weil es keinen vernünftigen (= rationalen) Grund gibt, der ihr Ausmaß rechtfertigen könnte. Wenn diese irrationale Angst dann auftritt - ob mit oder ohne realen Grund als Auslöser - bestimmt sie unser Verhalten, das im Ergebnis oft genau so irrational ist wie die irrationale Angst selbst, die es beherrscht - ob wir wollen oder nicht.

  • Prüfungsangst muss nicht sein!
  • Die sanfte Alternative zur Spritze

Entspannte Prüfungsvorbereitung mit Hypnose

Fast jeder kennt Prüfungsangst, oder jemanden, der Prüfungsangst hat, oder jemanden, der glaubt, Prüfungsangst zu haben - oder jemanden, der jemanden kennt, der Prüfungsangst hat, oder ...

Dabei ist es vollkommen normal (= der Norm entsprechend, regelrecht, üblich, herkömmlich), vor einer solchen oder ähnlichen Situation nervös zu sein, angespannt, Herzklopfen zu haben, vielleich sogar auch etwas zu zittern. Auch darf es vorkommen, dass man die Nacht davor nicht so gut schläft, wie sonst vielleicht üblich - wie normal. Genau genommen ist also von etwas ganz anderem die Rede, als von dem, was wirklich hinter dem Begriff der Prüfungsangst steckt. „Echte“ Prüfungsangst unterscheidet sich deutlich von der mit den oben genannten Situationen verbundenen „normalen Nervosität“.

„Echte“ Prüfungsangst ist nicht gesund, bei Prüfungsangst im konkreten Sinn handelt es sich um eine pathologische Reaktion
, die sich in Art und Umfang, Stärke und Dauer von der Reaktion eines gesunden Menschen in der gleichen Situation - siehe oben - deutlich unterscheidet. Liegt tatsächlich Prüfungsangst vor, ist sie beahndlungsbedürftig - und behandelbar. Wir empfehlen in einem solchen Fall Medizinische Heilhypnose.

Zur Vorbereitung auf die gesamte Behandlung wird zunächst eine einzelne (probatorische) Hypnosesitzung durchgeführt. Sie werden dabei auf die Hypnose eingestimmt und wir können feststellen, ob diese Methode für Sie geeignet ist. Dafür vereinbaren Sie einen ersten Behandlungstermin in unserer Praxis. Diese Hypnosesitzung dauert etwa eine Stunde (siehe Hypnose >>> hier einmal klicken).

Wenn wir beide weitermachen wollen, kann die eigentliche Behandlung durch Hypnose beginnen. Wir wecken Ihre Selbstheilungskräfte und stärken Ihr Selbstbewusstsein in etwa fünf weiteren Hypnosesitzungen. Diese finden im wöchentlichen Abstand statt. So können Sie sich immer gut darauf einstimmen und vermeiden unnötigen Stress.

Je näher der Prüfungstermin kommt, desto größer wird erfahrungsgemäß der Stress. Im Notfall empfehlen wir eine Kompaktbehandlung: Alle Hypnosesitzungen finden dann an einem einzigen Wochenende statt - die erste Sitzung am Freitag Nachmittag, die letzte Sitzung am Montag Vormittag.

Eine optimale Wirkung können Sie mit einer über mehrere Wochen verteilten Behandlung und (gegebenenfalls) einer oder zwei Wiederholungsbehandlung(en) in zeitlicher Nähe zum Prüfungstermin erreichen. Daher sollten Sie - wie übrigens auch mit Ihrer Prüfungsvorbereitung selbst! - frühzeitig beginnen. Sie ersparen sich auf diese Weise eine Menge Stress.

Lokale Betäubung durch Hypnose

Schmerz kann man als das körperliche Äquivalent zur Angst (siehe oben: Angst als Warngefühl) betrachten: Verspüren wir Schmerz (oder Schmerzen - doch wie fühlt sich Schmerz im Plural an?), dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass etwas nicht stimmt, etwas im Gange ist, das uns schadet - und es muss rasch Abhilfe geschaffen werden. Die Erfahrung von Schmerz hilft uns zu lernen, solche Situationen zu vermeiden - doch kommt noch die Angst vor solchen Situationen dazu und wird sie immer größer, immer dominanter, dann führt uns dies sehr leicht in problematische Situationen - etwa dann, wenn vor der Heilung erst einmal der Schmerz kommt, weil es nicht anders geht - oder doch?

Die Spritze beim Zahnarzt, mit der er (mögliche) Schmerzen beim Bohren ausschalten will, ist ein solcher Fall. So ein Piekser wird dann zum unüberwindbaren Hindernis, wenn die Angst davor alles blockiert - und in letzter Konsequez dadurch die unbedingt notwendige Behandlung, die vor lauter Angst immer weiter hinaus geschoben wird, nie stattfindet. Die Folge: Der Schaden am Zahn wird immer schlimmer - und mit ihm die Angst vor der letztlich ja doch unvermeidlichen Behandlung, die durch das ständige Aufschieben keineswegs angenehmer wird. Liegt tatsächlich Spritzenangst vor, ist sie beahndlungsbedürftig - und behandelbar. Wir empfehlen in einem solchen Fall Medizinische Heilhypnose.

Zur Vorbereitung auf die lokale Betäubung durch Hypnose wird etwa zwei Wochen vor Ihrem Zahnarzttermin zunächst eine einzelne (probatorische) Hypnosesitzung durchgeführt. Sie werden dabei auf die Hypnose eingestimmt und wir können feststellen, ob diese Methode für Sie geeignet ist. Dafür vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Diese Hypnosesitzung dauert etwa eine Stunde (siehe Hypnose >>> hier einmal klicken).

Wenn wir beide weitermachen wollen, kann die eigentliche Behandlung durch Hypnose beginnen. In der Regel kann nach ein oder zwei weiteren Hypnosebehandlungen in unserer Praxis die lokale Betäubung mit Hypnose durch uns während Ihres Termins bei Ihrem Zahnarzt - ganz bequem direkt auf dem Behandlungsstuhl - vorgenommen werden. Dieser Vorgang dauert etwa fünfzehn Minuten. Alle später nachfolgenden lokalen Betäubungen können dann ohne weitere Vorbereitungshypnose(n) vorgenommen werden.

Wenn Ihr Zahnarzt Ihnen jedoch sagt, dass eine lokale Betäubung mit der Spritze einfach unverzichtbar ist, kann Ihnen eine vorherige lokale Betäubung durch Hypnose helfen, diesen Piekser mit der Spritze besser auszuhalten. Hier gilt derselbe Ablauf, wie er oben beschrieben ist.

Mit Hilfe der Medizinischen Heilhypnose können Sie auch Ihre Zahnarztangst überwinden. Nach einigen, wenigen Hypnosebehandlungen in unserer Praxis schwindet die Angst in der Regel deutlich und Sie gehen in Zukunft wesentlich entspannter zu Ihrem nächsten Zahnarztterminen. Wir beraten Sie hierzu gerne.

UNSERE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK* UNSERE PREISE (Stand: 01.09.2019)
Probatorische Hypnosesitzung
(min. 60 Minuten Dauer)
70 €
jede weitere Hypnosebehandlung
Prüfungsangst oder Spritzenangst
(min. 60 Minuten Dauer)

70 €
Anfahrtspauschale zur Zahnarztpraxis
- Stadtgebiet Krefeld
- Region Krefeld

35 €
70 €

* Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet Ihnen diese Ausgaben nicht! Sind Sie privat- oder zusatzversichert, müssen Sie sich vorher erkundigen (siehe Psychotherapie auf Basis privater Abrechnung >>> hier klicken).

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir keine Sofortentscheidung von Ihnen erwarten. Sie sollen nach der Probatorischen Hypnosesitzung in aller Ruhe überlegen können, ob und wann unser hier beschriebenes Behandlungsangebot für Sie in Frage kommt.

Haben Sie Interesse an unserem Angebot oder möchten Sie einfach mehr über uns erfahren? Zögern Sie nicht, rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail:

Jürgen Vetter

02151 - 65 76 48 | mailbox@psychotherapie-vetter.de


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